Lennox, Jasper, Felix, Louis, Lukas, Sayina und Leonora hatten sich für die Projektwoche die Gruppe „Bäcker“ ausgesucht. Wir haben in der Woche verschiedene Rezepte ausprobiert. Außerdem haben wir uns die Zutaten angesehen und die Gebärden dazu geübt. Dafür haben wir jeden Morgen das Lied gesungen „Was zu backen wäre prima…“.
Montag
Am Montag war der Teig bereits vorbereitet. Leider hatte Frau Twer den Zucker im Hefeteig für die Rosinenschnecken „vergessen“. Also haben wir den Hefeteig noch einmal kräftig durchgeknetet und Hagelzucker hinzugefügt. Anschließend haben wir Rollen und daraus Schnecken geformt. Am Dienstag haben wir die Rosinenschnecken im Forum verteilt. Sie waren sehr lecker! Am Ende haben wir im „Einkaufsladen“ bereits die Zutaten für Dienstag eingekauft…
Dienstag
Am Dienstag wurden in der „Backstube“ zwei Rezepte gebacken: Amerikaner und Sprudelkuchen. Wie man sieht hatte Lennox große Freude, mit dem Schalter den Mixer über den PowerLink am laufen zu lassen!
Mittwoch
Am Mittwoch wurden die Amerikaner und der Sprudelkuchen verziert. Dafür haben wir Zuckerguss angerührt und in unseren Lieblingsfarben eingefärbt. Mit Streuseln, Schmetterlingen und Perlen wurden unsere Kuchen sehr farbenfroh! Zum Schluss haben wir uns einen Film über die Arbeit in einer großen Bäckerei angesehen.
Donnerstag
Die Zeit in dieser Woche verging im Flug! Am Mittwoch mussten wir uns entscheiden: Brot oder Waffeln. Die Abstimmung war eindeutig: Waffeln! Und am Donnerstag bereiteten wir den Teig vor und backten mehr Waffeln als wir essen konnten…
In diesem Schuljahr hat sich die Theater-AG eine Kriminalgeschichte ausgesucht: Räuber Hotzenplotz von Otfried Preußler. Für unser Stück haben wir die Geschichte ein wenig verändert.
Der Postbote bringt der Großmutter ein Päckchen. In dem Päckchen ist ein Geschenk von Kasperl und Seppel: eine Kaffeemühle. Die Kaffeemühle kann das Lieblingslied der Großmutter spielen. Räuber Hotzenplotz hört die schöne Musik und kommt zu der Großmutter in den Garten. Er will die Kaffeemühle unbedingt haben und entreißt sie der Großmutter zu guter Letzt. Die Großmutter fällt in Ohnmacht, nachdem sie bis 999 gezählt hat. Kasperl, Seppel und der Wachmeister Dimpfelmoser kommen geeilt. Der Wachtmeister nimmt ein Protokoll auf und verspricht, dass er den Räuber fangen und die Kaffeemühle zurückbringen wird.
Kasperl und Seppel haben eine eigene Idee. Sie wollen den Räuber überlisten. Sie füllen in eine Kiste Sand und schreiben „Vorsicht Gold“ darauf. In der Kiste ist ein Loch, der Sand soll ihnen den Weg zur Räuberhöhle weisen.
Nachdem Räuber Hotzenplotz seine Morgengymnastik gemacht hat, legt er sich auf die Lauer. Er überfällt Kasper und Seppel und trägt die Kiste in seine Höhle. Wütend entdeckt er den Sand. Kasperl folgt der Sandspur zur Höhle. Räuber Hotzenplotz nimmt Kasperl gefangen. Er will ihn als Diener an den Zauberer Petrosilius Zwackelmann verkaufen.
Der Zauberer kauft Kasperl für einen Sack Schnupftabak ab, nachdem er gemerkt hat, dass Kasperl wirklich sehr dumm ist. Petrosilius Zwackelmann kann zaubern, aber nicht Kartoffel schälen. Und er liebt doch Kartoffeln! Kasperl soll Kartoffeln für ihn schälen. Kasperl versucht zu fliehen, als der Zauberer in seinem Studierzimmer neue Zaubersprüche studiert. Er entdeckt eine Tür „Einritt streng verboten“ und noch eine „Einritt strengstens verboten“ und noch ein… Dahinter entdeckt er die Fee Amaryllis. Die Fee mit ihrem Feenstab lässt das Schloss des Zauberers einstürzen. Der Zauber wird darunter begraben. Dann kümmert die Fee sich um Räuber Hotzenplotz und zaubert ihn samt Kaffeemühle her. Wachtmeister Dimpfelmoser nimmt ihn fest und bringt ihn ins Gefängnis. Anschließend bringt er der Großmutter ihre Kaffeemühle zurück. Großmutter ist überglücklich!
Felix hat die Großmutter gespielt, Louis den Postboten, Justin Kasperl und die Fee Amaryllis, Shalia Seppel, Lea den Räuber Hotzenplotz, Engjell den Wachtmeister Dimpfelmoser und Leon den Zauberer Petrosilius Zwackelmann.
Neben den Proben haben wir auch einige Requisiten hergestellt: die Kiste „Vorsicht Gold“, die Kartoffeln für Petrosilius Zwackelmann und die sieben Säbel für Räuber Hotzenplotz.
Am 13. Mai haben wir einen Ausflug zum Naturfreundehaus in Hannover gemacht. Im März waren wir schon einmal dort, und zwar auf unserer ersten Klassenfahrt. Leider waren Aaron und Lennart damals krank. Aber dieses Mal hat alles geklappt: Wir konnten Aaron und Lennart das Naturfreundehaus zeigen!
Wir sind mit der S-Bahn nach Hannover gefahren. Im Naturfreundehaus haben wir zunächst in der Sonne gepicknickt. Das war herrlich! Danach kam Annette von der Naturfreundejugend. Mit ihr zusammen haben wir eine Entdeckungstour durch die Eilenriede gemacht. Wir haben Tierstimmen gehört, besondere Pflanzen gerochen sowie gesehen (eine „selbstklebende“ wurde unser „Waldorden“!), eine Weinbergschnecke entdeckt, uns mit Hilfe von Spiegeln den „Waldhimmel“ angesehen und später kleine Tiere gesucht und in Lupengläsern beobachtet (Spinnen, Asseln etc.). Nach dem „Forschen“ wurden wir noch „Künstler“: jeder konnte ein „Waldbild“ gestalteten ein.
Ein großer Genuss war wieder das Buffet beim Mittagessen im Naturfreundehaus!